ZDF-Gottesdienst aus Potsdam: Frieden empfangen – Frieden weitergeben

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"Sanssouci“ – Ohne Sorge, nannte Friedrich der Große das Schloss und den Park seiner Potsdamer Residenz. Hier schuf sich der Preußenkönig einen Ort, an dem er sich von seinen Regierungsgeschäften, den Kriegen und vielleicht auch von seinen Zweifeln erholen konnte. Heute gehören das Schloss und der Park zum UNESCO-Weltkulturerbe. Genauso wie die ein Jahrhundert später am Rand des Parks errichtete Friedenskirche. Für deren Erbauer, Friedrich Wilhelm IV., reichte die Abwesenheit von Sorge nicht aus – er wollte "Sanssouci“ mit dem Bau der Kirche etwas positiv Gefülltes gegenüberstellen: den Frieden Christi.

Mehr als "Ohne Sorge": der Friede Christi

Dieses Gegenüber greift das Team um Superintendent Zehner im Gottesdienst aus Anlass des 300. Geburtstages Friedrichs des Großen auf. Und zugleich ziehen sie interessante Linien hin zur Gegenwart. Musikalisch wird der Gottesdienst von Vocalkreis Potsdam unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Matthias Jacob gestaltet. Die Orgel spielt Tobias Scheetz.

"Mit Herzen, Mund und Händen" – unter diesem Motto stehen die ZDF-Gottesdienste im Jahr 2012. Schon immer konnte der Glaube schöpferische Kräfte freisetzen. Er drückt sich in Worten und Liedern, in Taten und Gebeten aus. Er hat Begegnungen der Nächstenliebe und nicht zuletzt auch viele wunderbare Kunstwerke hervorgebracht – im Bau von Kirchen, in der bildenden Kunst und nicht zuletzt in der Musik.

Jahresmotto "Mit Herzen, Mund und Händen"

Aber es gibt auch den umgekehrten Weg. Eine Kirche als Kunstdenkmal zu besuchen oder gemeinsam Kantaten und Gospels zu singen, ist für viele ein erster Berührungspunkt mit dem christlichen Glauben. Andere finden ihn, wenn sie sich in christlichen Initiativen und Hilfsprojekten sozial engagieren.

Beide Wege werden in den Fernsehgottesdiensten 2012 zur Sprache kommen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die Musik innerhalb der Reformationsdekade, die im kommenden Jahr unter dem Thema "Reformation und Musik" steht. Martin Luther sah in der Musik eine dem Wort ebenbürtige Form, die frohe Botschaft zu verkündigen. Er traute ihr zu, das Böse auszutreiben und das Gute zu fördern.

Nach der Sendung gibt es bis 14.00 Uhr ein telefonisches Gesprächsangebot der evangelischen Kirche unter der Telefonnummer: 01803 67 83 76 (0,09 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Max. 0,42 € pro Minute aus Mobilfunknetzen.)

Quelle: www.rundfunk.evangelisch.de

www.zdf.de

ZDF, 29. Januar 2012 - 9:30 bis 10:15 Uhr



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